Internetsperren ist Schutz der Betroffenen?

Holger Bleich und Axel Kossel schreiben über Internetsperren und den Vorstoß des Familienministeriums unter Ministerin Ursula von der Leyen. Treffend formuliert ist der folgende Absatz im Fazit:

Die Beispiele aus Skandinavien zeigen, dass die Sperren schädlich sein können: Wenn nämlich Server zwar auf der Liste landen, sich aber niemand die Mühe macht, sie vom Netz zu nehmen. Mit „aus den Augen, aus dem Sinn“ ist den Kindern nicht geholfen. Ebenso wenig kann es die Ministerin ernst mit der Behauptung meinen, Zufallsfinder, die im Web über Kinderpornos stolpern, würden „angefixt“. Schließlich geht es hier um eine sexuelle Veranlagung und nicht um Drogenkonsum.

Verschleierungstaktik, ein lesenswerter Artikel aus der c’t.